
Vieles finanzieren wir noch aus eigener Tasche, weil wir bedingungslos an das glauben, was wir tun. Doch Überzeugung allein zahlt keine Rechnungen. Je mehr Menschen den Weg zu uns finden, desto klarer wird: Ohne eure Unterstützung können wir dieses lebenswichtige Netzwerk nicht weiter ausbauen und langfristig auf professionelle Beine stellen.
Ihr könnt auch im Kleinen Großes anstoßen: Eine Sammelbüchse beim nächsten Stadtfest, ein Spendenlauf an der Schule oder eine interne Spendenaktion im Unternehmen. Jede Initiative zählt, egal in welchem Umfang. Auch jedes Gespräch, das ihr über uns führt schenkt uns wertvolle Reichweite.
Spenden sind ein Fundament, aber ehrenamtliches Engagement die Seele unseres Vereins. Wer selbst betroffen ist, Betroffene oder Angehörige begleitet (hat) oder einfach tatkräftig mit anpacken möchte: Wir freuen uns über jede helfende Hand und jede Expertise. Bei uns musst du deine Ängste, Sorgen oder Erschöpfung nicht verstecken oder rechtfertigen. Wir kennen den Weg aus eigener Erfahrung und wissen, dass verständnisvolle Kommunikation manchmal Kraft und Geduld braucht. Hier gibt es keinen Druck, sofort die richtigen Worte zu finden. Wir nehmen uns die Zeit und bemühen uns gemeinsam um jeden Austausch.
Spenden sind steuerlich absetzbar. Auf Wunsch stellen wir gerne eine offizielle Zuwendungsbestätigung aus.
Gut zu wissen: Bei Spenden bis zu 300 € reicht dem Finanzamt der einfache GoFundMe-Beleg oder dein Kontoauszug als Nachweis.
Wir wachsen und mit uns die Verantwortung, euch zu zeigen, was eure Unterstützung bewirkt. Transparenz ist uns nicht nur wichtig, sie ist selbstverständlich. Wir arbeiten gerade daran, euch das in Zukunft in Zahlen und Geschichten sichtbar zu machen. Bis dahin: Meldet euch. Fragt nach. Wir erzählen euch gerne, wo wir gerade stehen und wohin wir wollen.

Als gemeinnütziger Verein sichern private Spenden unsere Unabhängigkeit. Eine breite Basis an Unterstützerinnen und Unterstützern ist für uns überlebenswichtig. Je mehr Menschen hinter uns stehen, desto freier können wir agieren: in unseren Worten, unseren Taten und mit dem klaren Fokus auf die Bedürfnisse derer, für die wir da sind.
Spenden helfen, wo die Bürokratie bremst.
Es gibt zwar staatliche Förderungen für Selbsthilfegruppen, doch die Prozesse sind derart aufwändig, langwierig und im Ausgang unvorhersehbar, dass sie nicht für alle Antragstellenden zu bewältigen sind.
Ein konkretes Beispiel aus der Praxis: Wer im Januar einen Antrag auf Fördermittel stellt, erhält womöglich erst im Mai eine Zusage oder muss nach monatelangem Warten bei einer anderen Stelle ganz von vorn beginnen. Bei einer schweren Diagnose zählt jedoch jeder einzelne Tag.
Während die Mühlen der Bürokratie langsam mahlen und sich Zuständigkeiten von Bundesland zu Bundesland unterscheiden, schaffen private Spenden sofortige Flexibilität. Sie ermöglichen uns, Selbsthilfegruppen unkompliziert und ohne Zeitverlust bei Gründungs-, Werbe-, Reise- oder Eventkosten unter die Arme zu greifen. Hinzu kommt, dass staatliche Mittel die laufende Basis oft kaum abdecken. Umso wichtiger ist es, unsere Kräfte zu bündeln und uns auf das Wesentliche zu konzentrieren: eine starke Verbandsarbeit und die direkte, schnelle Hilfe für Betroffene.
Regelmäßige monatliche Spenden – selbst Kleinstbeträge – sichern unsere Existenz. Sie schenken uns die nötige Stabilität, um eine verlässliche Konstante zu sein. Für Menschen, die schlicht keine Kraft mehr haben, sich immer wieder neu durch das System zu kämpfen oder mühsam eigene Anlaufstellen aufzubauen.
Nicht nur heute, sondern auch morgen und im nächsten Jahr.
