Ein Moment der Hoffnung – im Survivors Home Berlin

09. Oktober 2025

Die Nachricht eines bösartigen Hirntumors wie z.B. des Glioblastoms ist ein Einschnitt, der die Welt von einer Sekunde auf die andere stillstehen lässt. In diesem Moment wird jede Statistik unwichtig. Für jeden Einzelnen zählt viel mehr die Frage: „Wie geht es jetzt für mich weiter?“

Auch wenn die Diagnose selbst immer noch eine enorme Belastung darstellt, zeigt die moderne Medizin heute Wege auf, die über die reine Operation hinausgehen. 

Genau in diesem Spannungsfeld fand am 09.10.2025 ein besonderer Tag im Survivors Home Berlin statt.

Im Rahmen der umfangreichen Info Reihe „KREBS 2.0: Hirntumoren“ des Charité Comprehensive Cancer Center (CCCC) kamen Expert:innen und Betroffene an einem Ort zusammen, der Mut schenken soll: Das Survivors Home Berlin. Hier teilten sie die Erkenntnis, dass Heilung und Begleitung heute Hand in Hand gehen müssen – von der chirurgischen Präzision bis hin zur seelischen Unterstützung.

Wissenschaft braucht den Blick auf Lebensrealität.

Tiefgreifende Fachvorträge von Expert:innen lieferten Einblicke in das medizinische Fundament, während der persönliche Austausch mit Betroffenen und Angehörigen dieses Wissen erst richtig greifbar machte.

Mitten im Geschehen war Sandra. Durch ihre Kanäle gibt Sandra der Diagnose ein Gesicht. Mit @sandrastehtkopf und „Berlin Stabil“ verwandelt sie ihre persönliche Herausforderung in eine Kraftquelle für andere Betroffene.

Mit Humor, Offenheit und einer beeindruckenden Stärke zeigt sie uns allen, dass das Leben auch nach der Diagnose weitergeht und wie man mit einem Glioblastom das Lachen nicht verliert – auch wenn das Leben plötzlich „kopfsteht“.

Manchmal reichen wenige Sekunden, um eine neue Perspektive zu finden. In diesem kurzen Clip trifft Sandra auf Prof. Dr. Peter Vajkoczy, den Direktor der Neurochirurgie an der Charité Berlin. Er gilt weltweit als Koryphäe für chirurgische Präzision, doch in diesem Austausch zeigt er vor allem eines: seine tiefe Menschlichkeit.

Warum wir genau diesen Austausch brauchen: Sandra stellt die Fragen, die viele von uns nachts wachhalten. Dr. Vajkoczy antwortet ohne medizinisches Kauderwelsch und macht deutlich: „Es geht nicht nur darum, einen Tumor zu operieren – es geht darum, dem Leben wieder eine Perspektive zu geben.“ Gemeinsam sprachen sie über Ängste, Heilungschancen und den Alltag mit der Diagnose Hirntumor, aber auch über die Leidenschaft, die Dr. Vajkozy antreibt, unermüdlich jede medizinische Möglichkeit zu ergreifen, um seinen Patient:innen Lebensqualität und Perspektive zu bewahren.

Sandra unterstreicht dabei die Kraft des Humors: „Humor ist für mich kein Zeichen von Verleugnung, sondern ein Werkzeug zum Überleben.“ Genau diese Resilienz ist es, die in Kombination mit der medizinischen Exzellenz neue Türen öffnet.

Hört gerne selbst rein – in ihrem Podcast „Stabil Berlin – Auch bei Gegenwind“ gibt es noch viele weitere Einblicke.

Sandra fasste die Erkenntnisse des Tages nach ihrem Austausch mit dem Team der Charité treffend zusammen:

„Die Fortschritte auf diesem Gebiet geben allen Patient:innen Grund zur Hoffnung.“