Pressemitteilung: HALLO DOC! – Hirntumoren Krebsforum 2024

Hamburg, 14. Oktober 2024

Ein wertvoller Austausch für Betroffene, Angehörige und Selbsthilfegruppen

Das Krebsforum „HALLO DOC! – Hirntumoren“ ist eine zentrale Veranstaltung im Rahmen der YES!CON, die dieses Jahr am 14. Oktober 2024 in Hamburg stattfand und Menschen mit Hirntumor-Diagnosen, Angehörige, Expertinnen und Experten sowie Selbsthilfegruppen zusammenbringt. Ziel des Formats ist es, gemeinsam über Diagnose, Therapie, aktuelle Forschung und unterstützende Angebote zu sprechen und damit einen Raum für echten Dialog, Verständnis und Austausch zu schaffen.

Die Veranstaltung bot nicht nur ein informatives Programm mit Vorträgen und Diskussionen ausgewiesener Fachleute, sondern legte einen besonderen Schwerpunkt auf den direkten Austausch zwischen Betroffenen, Angehörigen und Expertinnen und Experten. In dieser offenen Atmosphäre konnten Fragen gestellt, Erfahrungen geteilt und wichtige Impulse für den Alltag nach der Diagnose gewonnen werden.

Ein besonders wichtiger Aspekt der Veranstaltung war der persönliche Austausch zwischen den Selbsthilfegruppen: Zum ersten Mal kamen der Gesprächskreis Hirntumor Mittelhessen und die Selbsthilfegruppe Hamburg zusammen. Dieses erste Kennenlernen stellte den Beginn eines sehr schöpferischen Dialogs dar. In intensiven Gesprächen wurden Erfahrungen zu unterschiedlichen Krankheitsverläufen, Therapien, sozialen Herausforderungen und dem Leben mit der Diagnose geteilt.

Aus dieser Begegnung sind nicht nur neue Ideen für die zukünftige Zusammenarbeit entstanden, sondern auch viele persönliche Kontakte und Freundschaften. Der offene und vertrauensvolle Austausch zeigte eindrucksvoll, wie wertvoll Vernetzung und gegenseitige Unterstützung für Betroffene und Angehörige sind. Die Zusammenarbeit der beiden Selbsthilfegruppen bildet einen wichtigen Grundstein für weitere gemeinsame Projekte, regelmäßigen Austausch und eine stärkere bundesweite Vernetzung.

„HALLO DOC! – Hirntumoren“ hat einmal mehr verdeutlicht, wie wichtig Begegnungen auf Augenhöhe sind – zwischen Patientinnen und Patienten, Angehörigen, Fachleuten und Selbsthilfegruppen. Solche Veranstaltungen schaffen nicht nur Wissen, sondern vor allem Gemeinschaft, Mut und neue Perspektiven.